Talentknappheit

Was ist Talentknappheit?

Manpower führt jedes Jahr eine Umfrage zur Talentknappheit mit dem Ziel durch, diejenigen Berufsfelder ausfindig zu machen, in denen Stellen am schwierigsten zu besetzen sind. In dieser Umfrage werden die Ursachen von Schwierigkeiten bei der Rekrutierung aufgezeigt und Strategien beschrieben, wie die Arbeitgeber die Talent- und Kompetenzknappheit eindämmen können.

Jedes Jahr nehmen 41 000 Arbeitgeber aus 42 Ländern und Gebieten an der Umfrage teil. So können Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt sichtbar und Denkanstösse sowie Lösungsansätze für ein optimales Personalmanagement ermittelt werden. In der Schweiz nehmen an der repräsentativen Umfrage fast 750 Arbeitgeber teil.

 

Weiterbildung für Mitarbeitende: eine wirksame Strategie gegen Talentknappheit

 

  • 2016 geben 20 % der 750 befragten Unternehmen in der Schweiz an, von Talentknappheit betroffen zu sein – 2015 waren es 41 %. Es handelt sich um das tiefste Resultat seit Einführung der Studie in unserem Land im Jahr 2006.

  • Im siebten Jahr in Folge führen Facharbeitende 2016 die Liste der zehn meistgesuchten Berufe in der Schweiz an.

  • Als Hauptgründe für die Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung nennen die Arbeitgeber den Mangel an Fachkompetenzen, insbesondere an Informatik- und Sprachkenntnissen (28 %), das Fehlen verfügbarer Kandidaten (24 %) und mangelnde Berufserfahrung (18 %).

  • In diesem Jahr geben 67 % der befragten Unternehmen an, Mitarbeitende zu schulen und weiterzubilden, um den Talentmangel wettzumachen, gegenüber 32 % im Vorjahr.

  • Weltweit haben 40 % der 42 341 Arbeitgeber in den 43 teilnehmenden Ländern Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung. Das ist der höchste Anteil seit 2007.

     

 

Talentknappheit 2016Infografie Talentknappheit 2016

Um mehr über die weltweite Talentknappheit, klicken Sie bitte hier (auf Englisch)

Vorherige Ausgaben

Talentknappheit 2015

2015 : Talentknappheit nimmt in der Schweiz alarmierende Ausmasse an.

Den Ergebnissen der diesjährigen Umfrage zufolge geben 41% der befragten Arbeitgeber an, Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung zu haben – das sind 8 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Bedenklich sind auch die Gründe, die von den Unternehmen dafür genannt werden: 

50% der Arbeitgeber bemängeln die fehlenden Fachkompetenzen der Bewerber;
45% verweisen auf den Mangel bzw. das Fehlen von verfügbaren Kandidaten.
Dies entspricht einem erheblichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr: Der Anteil Arbeitgeber, die fehlende Fachkompetenzen als Hauptgrund angeben, liegt um 14 Prozentpunkte höher, während der Anteil Arbeitgeber, für die es vor allem an verfügbaren Kandidaten mangelt, 18 Prozentpunkte zulegt. Als dritten Hauptgrund nennen 31% der befragten Arbeitgeber das Fehlen von branchenspezifischen Qualifikationen und Zeugnissen.

Erheblich sind auch die Folgen des Talentmangels für die Unternehmen unseres Landes. 64% der Arbeitgeber mit Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung befürchten, dass dies ihre Leistungsfähigkeit bei der Erfüllung der Kundenbedürfnisse beeinträchtigt, während 49% mit einem Rückgang ihrer Wettbewerbsfähigkeit rechnen.

Erfahren Sie mehr zu den Umfrageergebnissen zur Schweiz sowie weltweit und finden Sie heraus, was Sie tun können, um trotz der Talentknappheit die gesuchten Kandidaten zu finden.

Talentknappheit 2014

Manpower Umfrage zur Talentknappheit 2014

Der neunten Jahresumfrage zur Talentknappheit zufolge, welche im ersten Quartal 2014 unter 37 436 Unternehmen in 42 Ländern und Hoheitsgebieten durchgeführt wurde, haben 36 % der Arbeitgeber aufgrund von Talentmangel Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung. In der Schweiz sind 33 % der 752 befragten Unternehmen von Talentknappheit betroffen, das Ergebnis liegt 4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Die Umfrage zeigt auch auf, welche Gründe Unternehmen für Talentknappheit sehen, wie sich das Phänomen ihrer Meinung nach auf sie auswirkt und welche Strategien sie verwenden, um Talentmangel zu überwinden. Aus der Umfrage geht auch die Rangliste 2014 der zehn meistgesuchten Berufe in der Schweiz und weltweit hervor. Die Facharbeitenden führen diese erneut an.

Zur Überwindung der Talentknappheit schlägt Manpower ein Umdenken in Bezug auf die Rolle der HR-Abteilungen vor, denn diese können einen entscheidenden Beitrag leisten:

  1. Als Experten für Angebot und Nachfrage stellen sie sicher, dass ihr Unternehmen über den richtigen Fähigkeitsmix verfügt, um seine Ziele zu erreichen.
  2. Als Marketing-Spezialisten werten sie die Marke ihres Unternehmens auf, um gefragte Talente anzuziehen und zu halten.
  3. Als Entwickler neuer Ideen definieren und konzipieren sie neue Arbeitsmodelle, um aktiv zum Geschäftsergebnis beizutragen.

Entdecken Sie die Umfrageergebnisse weltweit und für die Schweiz und erfahren Sie mehr über die Rolle der HR-Abteilungen im Umgang mit Talentknappheit.

 

Talentknappheit 2013

Talentknappheit: Das grosse Erwachen
Heute handeln, um morgen über die richtigen Talente zu verfügen

Die achte Jahresumfrage zur Talentknappheit zeigt, dass weltweit 35 % der Arbeitgeber Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung haben. Dieser Anteil ist der höchste seit der Zeit vor der europäischen und globalen Wirtschaftskrise. 
In unserem Strategiepapier werden unterschiedliche Lösungen aufgezeigt, um den chronischen Mangel an qualifizierten Mitarbeitenden zu überwinden, beispielsweise durch neue Talentquellen, das potenzielle Profil von Kandidaten, die Schaffung einer internen Talententwicklungskultur oder das verstärkte Angebot von Weiterbildungen.

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Talentknappheit 2012

Den Kreislauf der Talentkrise durchbrechen – Mögliche Strategien für Unternehmen

Der Umfrage zur Talentknappheit 2012 zufolge haben 34 % der befragten Arbeitgeber weltweit Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung. Obwohl sich die internationale Talentkrise zuspitzt und endemisch wird, begegnen viele Arbeitgeber dieser Situation tatenlos und scheinen sich damit abgefunden zu haben, Stellen unbesetzt zu lassen, was das Wachstum und die Produktivität ihres Unternehmens gefährdet. Das Strategiepapier „Den Kreislauf der Talentkrise durchbrechen" zeigt verschiedene konkrete Möglichkeiten auf, den Talentmangel mit einer geeigneten Personalstrategie zu überwinden. Beispielsweise, durch die Anwerbung von Kandidaten aufgrund ihres „potenziellen Profils", die Hyperspezialisierung und die strategische Arbeitsmigration. 

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Talentknappheit 2011

Talente gezielt fördern – die Strategie der Zukunft

Gemäss der im Juni erschienenen Manpower-Umfrage über Talentknappheit 2011 haben 34 % der Arbeitgeber weltweit Probleme bei der Stellenbesetzung. Diese Knappheit weist einmal mehr auf ein Ungleichgewicht zwischen Kompetenzangebot und -nachfrage hin. Das Strategiepapier „Talente gezielt fördern – die Strategie der Zukunft“ enthält Denkanstösse, um diesem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften entgegenzuwirken. Ausserdem hebt es die Bedeutung strategischer Personalplanung hervor und gibt konkrete Strategien an, um den Personalbedarf langfristig vorherzusehen.

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Talentknappheit 2010

Das potenzielle Profil

Obwohl die Arbeitslosigkeit in den Industriestaaten und in vielen Entwicklungsländern weiterhin hoch ist, haben Unternehmen weltweit Schwierigkeiten bei der Besetzung von Schlüsselpositionen. Das Problem ist also nicht ein Mangel an Kandidaten, sondern die Fehlanpassung von Talentangebot und -nachfrage. Manpower weist in diesem Strategiepapier darauf hin, dass Arbeitgeber ihre Suche dringend auf neue Zielgruppen wie beispielsweise Migranten, Arbeitnehmer aus anderen Sektoren, umgeschulte interne Mitarbeiter oder Berufseinsteiger ausweiten müssen. 
Das Konzept des „potenziellen Profils“ zeigt, dass Arbeitgeber Stellenbeschreibungen und Kandidatenbewertungen anpassen müssen, um Kandidaten zu identifizieren, die verwandte Fähigkeiten und also ein „potenzielles Profil“ besitzen. Gleichzeitig sollten sich Arbeitgeber der Umschulung und Weiterbildung ihrer Belegschaft, neuer Mitarbeitender und sogar potenzieller Kandidaten widmen.

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Talentknappheit 2009

Die globale Talentkrise: Bedeutung der Arbeitgebermarke

In Zeiten unsicherer Wirtschaftsaussichten haben Arbeitgeber in Sachen Talentmanagement eine Gratwanderung zu meistern, um Talentmangel zu bewältigen. 
Diese Strategien beruhen auf der Schaffung einer attraktiven Arbeitgebermarke, die das Unternehmen zu einem Talentmagnet macht. Sie ist die Identität des Unternehmens gegenüber seinen Beschäftigten.
Deshalb zeigt dieses Strategiepapier wie und warum Firmen darauf achten müssen, eine starke Arbeitgebermarke zu entwickeln und diese zu pflegen.

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Talentknappheit 2008

Bekämpfung der bevorstehenden Talentknappheit: Was ist zu tun?

Ausgabe 2008

Die im dritten Jahr in Folge durchgeführte Umfrage zur Talentknappheit ergibt, dass 31 % der 42 500 befragten Unternehmen aus 32 Ländern und Hoheitsgebieten Schwierigkeiten haben, qualifizierte Mitarbeiter auf ihren jeweiligen Arbeitsmärkten zu finden. In der Schweiz geben 36 % der 786 befragten Arbeitgeber an, dass sie ebenfalls von der Talentknappheit betroffen sind, die eine Gefahr für das Wirtschaftswachstum darstellt. 

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Talentknappheit 2007

Neue Strategien für den alternden Arbeitsmarkt

Um in Ländern, die von Talentknappheit betroffen sind, ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu sichern, erscheint die Einbindung von Senioren in den Arbeitsmarkt durch Weiterbeschäftigung im Rentenalter oder Neurekrutierung als eine effiziente Lösung. 


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Talentknappheit 2006

Talentmangel in China: eine paradoxe Situation

Trotz über einer Milliarde Einwohner ist China vom Talentmangel betroffen. Mit dem Strategiepapier beleuchtet Manpower diese Problematik und zeigt Arbeitgebern Lösungsansätze auf, wie sie einerseits die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Mitarbeiter besser verstehen und andererseits ihre Talente besser motivieren und an sich binden können. 


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